Fotobuch von Saal-Digital

Fotobuch Saal-Digital

Mitte April gab es bei Saal-Digital eine Ausschreibung für einen 100 Euro-Gutschein, um ein professionelles Fotobuch zu gestalten. Es galt sich mit seinen eigenen Bildern zu bewerben. Und tatsächlich das Glück war mir hold, ich gewann einen davon und durfte nach meinen eigenen Wünschen das Fotobuch erstellen.

Erst schlaumachen

Ich habe mich erst einmal auf der Internetseite von Saal-Digital schlau gemacht, welche Voraussetzungen die Bilder aufweisen sollen. Also welches Format JPG oder TIFF und welcher Farbraum gefordert ist. Das ist alles sehr gut beschrieben und ausführlich erklärt. Weiterhin gibt es Tutorials mit detaillierten Darbietungen, welche Möglichkeiten bei der Erstellung des Fotobuches denkbar sind. Es ist wirklich äußerst hilfreich diese vorher zu betrachten. Danach kann jeder für sich entscheiden, ob die schnelle Gestaltung über den Web-Shop, oder ob es lieber die Saal-Digital App sein soll. Ich habe mich für die Saal Design Software entschieden, um über mehr Freiheiten in der Gestaltung zu verfügen. Diese habe ich per download auf meinem Computer installiert.

Beispiel 1 aus meinem Fotobuch ©DornenProjekt
Beispiel 1 aus meinem Fotobuch ©DornenProjekt

Nach dem Start der Software ging es darum das Layout zu definieren. Auch hier gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Angefangen von der Gestaltung des Covers, mit oder ohne Bild, in Acryl oder beispielsweise Leder, für das ich mich entschieden habe. Es gibt bereits hier eine große Palette alternativen. Weiter geht es, ob Hoch- oder Querformat oder Quadratisch, auch Großformat ist möglich bei der Fotobuch Professional Line sowie bei Professional Line XT. Welches Papier und wie viele Seiten soll das Buch beinhalten. Wobei Seiten auch noch später hinzugefügt und entfernt werden können. Für die Auswahl des Papiers stehen Fotopapier glänzend, matt und High-End Druck matt zur Verfügung. Meine Entscheidung war Fotopapier matt und 52 Seiten Querformat 30 x 21 cm. Nach dem Entschluss für Fotopapier matt habe ich mir das entsprechende ICC-Profil heruntergeladen und in Photoshop eingefügt, das gibt es auch für Lightroom. Dadurch hatte ich die volle Kontrolle bei der Bildbeurteilung, die ich für das Fotobuch verwenden wollte. Dann sollte man jedoch die automatische Bildverbesserung der Design-Software ausschalten. Die Auswahl der Bilder landeten in einem separaten Ordner auf meinem Computer, den ich folglich in der Design-Software anwählen konnte und auch jederzeit aktualisieren.

Layout und Design

Da ich mich im Vorfeld schon entschieden hatte, ohne die angebotenen fertigen Layouts von Saal-Digital zu arbeiten. Übrigens, die Auswahl an diesen fertigen Layouts reicht von Baby bis Weihnachten, da ist bestimmt für jeden was dabei. Auch gibt es über 4000 Cliparts verschiedene Hintergründe zum Einfügen, ob Farbe – Verlauf – Muster oder ein eigenes Bild. Echt, die Vielfalt ist gewaltig was diese Design-Software alles bietet. Mit oder ohne Rahmen, Schatten und Konturen, da könnte man sich wirklich austoben. Ich bin entsprechend meinen Bildern eher schlicht geblieben, denn sie sollten den Mittelpunkt im Fotobuch darstellen. Bei einem Geschenk zu Muttertag oder Geburtstag, ist das was anderes, dann würde ich natürlich auf diese Vorschläge eingehen.

Beispiel 2 aus meinem Fotobuch ©DornenProjekt
Beispiel 2 aus meinem Fotobuch ©DornenProjekt

Wer sich vorher die Tutorials zu Gemüte geführt hat, für den stellt es kein Problem dar die frei positionier- und änderbaren Textboxen auf den Seiten einzufügen, dies alles entspricht dem Vorgehen in gängigen Textprogrammen. Der Text kann auch über den Texteditor nachträglich angepasst werden. Ebenso werden für die einzufügenden Bilder Objektboxen verwendet, die ebenfalls frei positionier- und änderbar sind. Es ist auch möglich pro Seite feste Werte für die Bildgrößen anzugeben. Per Drag-and-drop werden die Bilder dann in die Boxen eingefügt. Mit einem rechts-Klick auf das Bild öffnet sich ein kleines Fenster mit weiteren Möglichkeiten das Bild anzupassen, wie spiegeln, drehen usw., bei Überlappungen in den Vorder- oder Hintergrund zu rücken. Bearbeitungsschritte können rückgängig gemacht und wiederholt werden, es ist wirklich alles vorhanden um die Gestaltung so einfach wie möglich zu machen. Ist ein Text oder Bild nicht korrekt auf der Seite platziert, gibt es eine rote Warnmeldung, dann so lange das Objekt hin- und herschieben bis diese wieder verschwindet. Durch die geniale Bindung des Buches klappen die Doppelseiten flach auf und es ist möglich die Bilder Seiten übergreifend zu platzieren.

Zu jederzeit ist es machbar eine Vorschau auf das bereits fertiggestellte Layout durchzuführen. Bevor die Gestaltung wegen einer Kaffeepause unterbrochen wird, das Projekt unter einem aussagekräftigen Namen speichern und später wieder aufrufen. Bis zu dem Punkt an dem ich zufrieden mit dem geschaffenen das Projekt endgültig das letzte Mal abspeicherte.

Beispiel 3 aus meinem Fotobuch ©DornenProjekt
Beispiel 2 aus meinem Fotobuch ©DornenProjekt

Das eigene Fotobuch von Saal-Digital ist fertiggestellt und über den Warenkorb direkt als Bestellung hochgeladen. Jetzt beginnt das Warten auf das fertige Produkt.

Fazit

Ich bin echt überzeugt von der professionellen Aufmachung der Webseite von Saal-Digital, von den Hilfestellungen vor und während der Fotobuchgestaltung und natürlich vom Endprodukt, mein eigenes Fotobuch. Welches ich nach insgesamt 4 Arbeitstagen in Händen hielt. Das heißt vom Bestelleingang, Druck über den DHL-Versand nur die paar Tage. Wow, das ist eine Leistung und dann handgemacht, mit Ledereinband versehen und wirklich ein exklusives Fotobuch. Danke an Saal-Digital für dieses professionelle Ergebnis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.