Kurzurlaub in der Südwestpfalz

Teufelstisch Hinterweidenthal Südwestpfalz ©DornenProjekt

Wer die Pfalz rund um Landau kennt, verbindet keine hohen Gipfel mit der Südwestpfalz. Doch je näher man der Grenze zu Frankreich kommt, umso höher werden die Erhebungen, gekrönt von Sandsteinfelsen und Burgen.

Nach einer Dokumentation im Fernsehen von den Wandergebieten rund um Pirmasens, waren wir fest entschlossen einen Abstecher dorthin zu unternehmen. Schnell war über das Internet die Reiseroute festgelegt.

Also starteten wir früh am Morgen zu unserer Erkundung der Südwestpfalz, im dichten Nebel. Das sollte kein Problem sein, denn es ist doch Sonnenschein vorausgesagt. Ein Stau auf der Autobahn brachte unseren Zeitplan etwas durcheinander, aber kein Problem, wir sind doch flexibel.

Unser Garmin brachte uns sicher bis zum Reiseziel Lemberg in der Pfalz. Von der Landschaft rings um war leider nicht viel zu sehen. Der Nebel hatte sich bis jetzt noch nicht verzogen, obwohl es bereits 9.30 Uhr war.
Am Sportgelände von Lemberg ist der Startpunkt der Wanderung. Gleich hinter der Wandertafel geht es steil den Berg hinauf. Wir folgen von jetzt an dem kleinen Gespenst für 9,4 km auf unserem Rundweg.

Auf dem Rothenberg angekommen gibt es das erste Highlight zu sehen. Ein gewaltiges Felsmassiv aus rotem Sandstein. Von weitem ist man gar nicht auf diese Dimensionen eingestellt. Aus der Nähe ist es überwältigend, man steht vor ca. 200 Mio. Jahren alten Sandsteinen. Ständig finden wir neue Motive rund um diese Wand. Alleine um die vielen verschiedenen Flechten und Moose zu fotografieren würde man Tage benötigen. Doch wir müssen weiter, sonst packen wir unsere geplante Tour nicht.

Hinter jeder Biegung des Weges entdecken wir neue Felsen, kleinere und riesige, nackt oder mit Bäumen, Moos und Flechten bewachsen, einfach toll. Wir werden von stramm marschierenden Wanderern überholt, die sich unterhalten und nicht links und rechts schauen. Wahrscheinlich gibt es eine Belohnung am Ziel für die schnellste Zeit für diesen Rundweg. Warum sonst genießen sie nicht wie wir diese tolle Landschaft.

Wir auf jedenfalls erfreuen uns jeder Minute beim Schauen und fotografieren dieser beeindruckenden Felsen. Der Herbst hatte schon einige Farbakzente in dem Mischwald gesetzt und der Adlerfarn trug bereits sein braunes Kleid.
Jeder Schritt brachte uns einen neuen Einblick in diese abwechslungsreiche Waldgesellschaft. Nur die schönen Ausblicke sind wegen des dichten Nebels nicht der Rede wert. Nach über der Hälfte der Strecke ging es bergab ins Tal. Abwechslungsreich geht es weiter durch ein Wasserschutzgebiet. Bis uns dann am letzten Abschnitt der Rothenberg wieder mit einem Anstieg erwartet und seinen gewaltigen Sandsteinfelsen, dieses Mal von der anderen Seite. Zum Abschluss dieses schönen Tages lassen wir die Tour in einem Ausflugslokal noch einmal Revue passieren. Jetzt endlich kommt die versprochene Sonne durch.

Weiter geht es nach Hinterweidenthal in der Südwestpfalz, zum Teufelstisch und seinem Gegenüber, dem Handschuhkopf. Für diesen Tag haben wir uns kein strammes Programm ausgewählt.
Der Parkplatz ist schon ziemlich belegt, obwohl es noch früher Morgen ist. Tja, wir haben nicht daran gedacht, dass noch Herbstferien sind. Wir schultern unsere Rucksäcke und machen uns ebenfalls an den Aufstieg. Bereits vom Parkplatz aus hat man den ersten Blick auf den berühmten Teufelstisch. Oben angekommen herrscht schon ein kommen und gehen. Um in Ruhe zu fotografieren, ohne zu viel Menschen davor, brauchen wir einige Zeit. Doch ist uns das ein zu großes Getümmel und wir brechen wieder auf.

Abwärts geht’s über eine breite Treppe. Kurz orientieren, wo wir lang müssen, dann geht es auf einem unscheinbaren Pfad auf der anderen Seite wieder hoch. Steil hoch! Dieser Weg ist bei weitem nicht so stark frequentiert wie der zum Teufelstisch. Wir treffen auf ein Eichhörnchen und Eichelhäher beim Nahrungssammeln. Dann ist es endlich geschafft, das Ziel, die Felsen des Handschuhkopfes. Nicht so monumental wie die des Rothenberges, aber immerhin sehenswert.

Diese Ausrüstung hatten wir dabei: Olympus OM-D E-M1 Mark III
und das M-Zuiko Objektiv 12 – 40 / f2,8
sowie Sony Alpha 6600 und das Sony Objektiv 24 – 105 / f4,0,
Polfilter und Stativ

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